Tischgrill – der Grill fürs traute Heim

Tischgrill - der Grill fürs traute Heim Keine Frage – wenn der Sommer seine Flügel ausbreitet, ist es so weit: Endlich ist Grillzeit! Doch nicht jeder hat einen Balkon oder eine Terrasse. Auch besteht nicht immer die Option, sich mit dem Grill auf eine Freifläche zu stellen. Da bleibt nur eines: Der Tisch-Grill. Eine sehr gute Methode, um dem Grillen nachkommen zu können. Doch gibt es diverse unterschiedliche Modelle, die sich unähnlicher nicht sein können. Daher stellt sich die Frage: Welche Kriterien müssen beim Kauf eines Tischgrills beachtet werden? Und vor allem natürlich: Welches Budget  muss zur Verfügung gestellt werden?

Was ist ein Tischgrill?

Ein Tischgrill ist ein Grill, der direkt auf den Esstisch gestellt wird / werden kann, um das Fleisch zu zubereiten. Zu diesem Zweck können sowohl Elektrogrills, Holzkohlegrills, aber auch Gasgrills eingesetzt werden. Aufgrund ihrer geringen Größe sind sie sehr handlich und flexibel einsetzbar. Das gemeinsame Grillen führt zu einem besonderen Beisammensein in gemütlicher Runde. Ein Grillabend, wie er uriger nicht sein könnte, nicht wahr? Im Gegensatz zu herkömmlichen Grills ist bei diesen Modellen eine geringe Rauch- und Geruchsentwicklung zu erwarten. Somit sind sie bestens geeignet, um auch in Mietwohnungen eingesetzt zu werden. Niemand muss mehr auf sein Grillvergnügen verzichten.

Der Holzkohle-Tisch-Grill

Viele Grillfans sind fest davon überzeugt, dass nur ein Holzkohlegrill den richtigen Geschmack erzeugen kann. So ist es nicht verwunderlich, dass auch ein entsprechender Tischgrill entworfen wurde. Aufgrund der geringen Größe geht das Anheizen recht schnell. Allerdings kann er auch nur maximal 90 Minuten im Einsatz sein. Für ein ausgiebiges Grillen mit Freunden vielleicht ein recht kurzer Zeitraum. Dafür aber erhält man in diesem Zeitraum den „echten“ Grillgeschmack, wie man ihn sich wünscht. Sollte dieses Modell zur Wahl stehen, achten Sie bitte darauf, dass die Außenhülle derart beschaffen ist, dass sie nur lauwarm wird oder der Grill auf Standfüßen steht. So kann er problemlos auf dem Esstisch, vielleicht mit ein paar wärmeisolierenden Untersetzern, zum Einsatz kommen, ohne Schaden anzurichten. Übrigens gibt es den beliebten Kugelgrill auch aus Tischgrill-Variante. ABER: Er darf nicht in geschlossenen Räumen eingesetzt werden. Terrasse, Balkon sowie bei allen anderen Gelegenheiten im Freien sind die Momente, in denen er Verwendung findet.

Der Gas-Tisch-Grill

Ein Gasgrill lässt sich stets leicht anheizen. Zudem besitzen die meisten Tischgrill-Modelle einen Deckel. Damit geht es noch schneller. Die Modelle, die mit Gas betrieben werden, sind unterschiedlich aufgebaut. Die Modelle mit Deckel setzen auf das indirekte Grillen, das recht unkompliziert ist. So haben auch Grill-Neulinge ihre Freude und Gaumenschmaus. Bei diesen Modellen kann die Temperatur für gewöhnlich mit Hilfe eines Knopfes ganz einfach reguliert werden. Andere Hersteller setzen in Bezug auf die Grilltemperatur auf den Lavastein, der bei überzeugten Grillfreunden sehr große Beliebtheit findet. Er speichert die Temperatur über einen längeren Zeitraum, sodass man das Beisammensein wunderbar in die Länge ziehen kann. Allerdings gibt es mit den Gas-Tisch-Grills ein Problem: Sie sind ausschließlich für den Außeneinsatz konzipiert. Balkon, Terrasse, Garten und natürlich auch Campingplatz sind die geeigneten Umgebungen für den kleinen Gasgrill.

Der Elektrogrill

Wünschen Sie sich einen Tischgrill, der nahezu überall eingesetzt werden kann und einen optimalen Grillgenuss verspricht, dann sind sie mit diesem Modell am besten beraten. Allerdings muss dazu gesagt werden, dass Sie in dieser Rubrik auch die größte Auswahl finden werden. So müssen Sie sich als erstes entscheiden, in welcher Ausführung Sie das Modell wünschen:
  • Klassisch mit Auffangschale für das Fett, das während des Grillvorganges abgeleitet wird
  • Racletts, die auf ihrer oberen Seite eine Grillfläche aufweisen
  • Heiße Steine, wie der Lavastein
In allen Fällen ist davon auszugehen, dass die Hitze mittels einer Heizspirale erzeugt wird. Hierzu ist eine elektrische Leistung von ungefähr 2.000 Watt notwendig, um die benötigte Hitze erreichen zu können. Leider liegen diese Heizspiralen bei verschiedenen Modellen offen direkt unter der Grillplatte. Dies kann, ist eine Auffangschale für das Fett vorhanden, zu unerwünschten Effekten führen. Denn in die Auffangschale wird ein wenig Wasser gefüllt, welches das Fett auffängt. Mitunter aber spritzt dieses Gemisch hoch an die Heizspirale, was dazu führt, dass dies Fett sich unter Entwicklung krebserregender Stoffe an der Unterseite der Grillfläche absetzt. Sie vermuten bereits richtig: Hierbei handelt es sich um recht einfach konstruierte und damit günstige Modelle, wie Sie sie oft in einer Rabatt-Aktion im Discounter erhalten können. Sind Sie aber vom Tischgrill überzeugt, sollten Sie Ihr Budget am besten erhöhen und sich ein besser konstruiertes Modell, von denen es ebenfalls diverse Modelle gibt, kaufen. Bedenken Sie, dass Sie lange Ihre Freude an diesem Gerät haben wollen. Da lohnt sich der Einsatz für ein wirkliches gutes Modell von einem namhaften Hersteller.

Worauf ist noch zu achten?

Im Idealfall ist die Grillplatte bzw. der Grillrost vom Holzkohle- und Gasgrill abnehmbar und somit einfach zu reinigen. Bedenken Sie, dass es nicht ohne Fettaustritt möglich ist, ein Stück Fleisch zu grillen. Daher ist es auch immer notwendig, die Platte oder den Rost zu reinigen. Fest verbaut ist dies nicht so effektiv möglich. Auf das Material ist ein wachsames Auge zu werfen. Die meisten Modelle der Tischgrills / Kontaktgrills sind pulverbeschichtet. Somit kann das Grillfleisch weniger „festkleben“. Zudem ist die pulverbeschichtete Grillplatte leichter zu reinigen. Sollten Sie die Möglichkeit haben, ein Edelstahlmodell zu erstehen, sollte diese Variante genutzt werden. Bei den elektrischen Tischgrills ist es kein Problem, dass einige Verkleidungselemente aus Kunststoff vorhanden sind. Diese Grills erreichen nicht die Hitze, die bei einem Holzkohle- oder Gasgrill entstehen. Daher ist gegen diese Verkleidungen nichts einzuwenden.

Achtung – Gewicht

Natürlich sollten die Holzkohle- und Gasgrills stets so leicht ausfallen, dass man sie gut transportieren kann. Während sich beim Holzkohlegrill das Gewicht zumindest auf dem Rückweg wegen der bereits verbrauchten Kohle reduziert, weist der Gasgrill stets ein gewisses Gewicht auf, da die Gasflasche integriert ist. Die Elektrogrills hingegen sind nicht so schwer. Sie sind kompakt, leicht zu transportieren und ebenso leicht zu verstauen. Für die Grillfreuden in der Wohnung sind sie die beste und sicherste Option.

Fazit

Mit einem Tisch-Grill kann man nahezu überall grillen. Das Grillen ist nicht nur ein Bestandteil der Gemütlichkeit, sondern aufgrund des abfließenden Fetts auch ein gutes Element der fettarmen Ernährung. Viele Familien lieben es einfach, in der Sommerzeit das Fleisch nur noch im Freien zu zubereiten. Ebenso kann in den Wintermonaten das Elektromodell eingesetzt werden, um sich weiterhin das fettärmere Fleisch gönnen zu können. Man könnte also sagen, dass der Tisch-Grill zur Grundausstattung eines jeden Haushaltes gehören sollte, oder nicht?